In unregelmäßigen Abständen möchte ich euch mal das eine oder andere nette Tool ans Herz legen, das zumindest mir bisher (unter anderem) den Cache-Alltag versüßt und sich auch in der Praxis als sehr nützlich herausgestellt hat.
Den Anfang macht die kostenlose Online-Storage-Lösung Dropbox.

Gleich vorab: Solltet ihr euch für die Nutzung der Dropbox entscheiden, so würde ich mich freuen wenn ihr dazu diesen Link nutzen würdet. Er bringt sowohl euch, als auch mir als kleinen Bonus 250MB mehr Speicherplatz.
Aber zu allererst einmal: Was macht dieses Programm, und wieso ist es gerade fürs Cachen nützlich? Nun, ich denke wir alle kennen das Problem: Man war im Team z.B. auf LPC-Tour unterwegs, es wurden massenhaft tolle Fotos geschossen, Videos aufgenommen, TB-Codes abgepinselt… und am Ende eines solchen Tages steht immer wieder das Problem: Wie kommen alle unproblematisch an diesen Pool von Daten?
Person A lädt die Dateien auf seinen FTP-Server, Person B will aber nicht extra ein FTP-Programm installieren. Person C hat keinen eigenen Server und läd die Daten daher in mieser Qualität bei irgendeinem Bilderdienst hoch wo man sich jedes Bild einzeln ziehen muss. Person D wiederum verschickt jeweils 5 Fotos in einer Mail, das dann aber 30x weil sein Postfach nur 10MB pro Mail erlaubt.
Dropbox löst das Problem, in dem es sich ganz einfach in einen Ordner auf der eigenen Festplatte hängt, und diesen Ordner ständig mit dem eigenem (angelegtem) Online-Account synchronisiert, und das vollkommen unauffällig im Hintergrund. Installiere ich also Dropbox auf meinem Rechner auf der Arbeit und auf meinem Rechner daheim, lege eine Datei auf Arbeit in meine Dropbox, so wird diese Datei sofort auf meinen Rechner daheim übertragen.
Der Clou ist jedoch, das man einzelne Ordner mit seinen Freunden, die ebenfalls einen Dropbox-Account haben, teilen kann. Lege ich also meine Fotos vom Wochenende in diesen Ordner, so werden die Bilder automatisch auf die Festplatte aller autorisierten Dropbox-Teilnehmer übertragen. Zugegeben, das setzt ein gewisses Maß an vertrauen voraus, andererseits ist es damit sogar komplett unbedarften PC-Nutzern möglich, auf einfachste Weise die erzeugten Daten auszutauschen.
Selbst wenn einer der Nutzer noch keinen eigenen Dropbox-Account hat, und auch keinen anlegen möchte, kann man die Dateien in den Ordner “Public” verlagern, indem man der Person einen privaten Link senden kann unter dem er sich z.B. das ZIP-Archiv herunterladen kann.
Dropbox lässt sich nach einer kurzen Registration mit einem kostenlosen Speicherplatz von 2GB nutzen (über den oberen Link mit 2.25GB), wer möchte kann jedoch auch gegen Zahlung auf 50 oder 100GB aufstocken. Der besagte Client zur Synchronisation ist sowohl für Windows, als auch Mac OSX und Linux erhältlich und übernimmt unter allen Systemen gleichermaßen einfach die vorhandene Systemstruktur.
Alex und Ich nutzen diese Methode des Datenaustauschs nun schon seit über einem Jahr und möchten unsere Dropbox nicht mehr missen. Es ist einfach so herrlich einfach Dateien auszutauschen oder einfach zwischen mehreren Rechnern zu synchronisieren.
Zudem arbeitet die Dropbox zeitgleich als kleine Backup-Lösung, indem man gelöschte Dateien später einfach wiederherstellen kann, oder Änderungen zu einem bestimmten Stadium wieder rückgängig machen kann.
Und nun würden mich eure Meinungen zur Dropbox interessieren!
9 Kommentare
Ai, danke, das freut mich aber… aber du hast ja immerhin auch den selben Vorteil durch die “Werbung” erhalten…
Lass mich wissen ob du mit der Software zufrieden bist :)
Bisher benutze ich für den Zweck Wuala, was sich dadurch abhebt, dass die Online abgelegten Daten verschlüsselt werden. Wie sieht es denn da mit der Dropbox aus?
Vll kann mir ja hier einer das mal erklären. Ich habe mich auch angemeldet und eine Datei 700MB Hochgleaden dauerte nur 5 Minuten. Mein Kollege konnte sich danach direkt die Datei runterladen mit 700 KB/s. Wie ist dat möglich?
@MarsOnline Die Dropbox-FAQ selber sagt dazu
We take utmost care to ensure Dropbox is secure and take security very seriously. All transport of file data and file metadata occurs over SSL. All files are encrypted with AES-256 before being stored on our backend.
@Lazybone Das ist normal. Dropbox merkt wenn du eine Datei hochlädst die irgendjemand anderes vorher schon mal in seine Dropbox gepackt hat, das spart Zeit und Speicherplatz. Lädst du also zb ein Image des aktuellen Ubuntus hoch, und irgendein Dropbox-User hat dieses Image schon 2 Tage vorher hochgeladen, dann ist deine Datei schon nach wenigen Sekunden/Minuten fertig, da nur noch die vorhandene Datei in deine Dropbox gemappt wird.
Du selber bekommst davon nichts mit, außer eben das der Upload sofort fertig ist ;)
hmm dass muss ich dann nochmal genauer testen.
Also bei Fotos, die eh im Netz veröffentlicht werden (z. B. bei GC), ist die Gefahr des Missbrauchs von jedem selber abzuwägen.
Aber was ist mit sensibleren Dateien?
Wer, außer der Personenkreis, welchem ich die Erlaubnis erteile, hat hierauf denn noch so Zugriff?
Klar gibt es keine 100 %ige Sicherheit, sobald der Rechner mit dem Netz verbunden ist.
Aber ein kostenloser Service muss sich auch irgendwie finanzieren…
Hiho, Dropbox bietet nicht nur einen kostenlosen Service an, sondern man kann seinen Account auch auf 50 oder 100GB upgraden, was am Ende wieder Geld kostet und somit die kostenlosen Accounts mitfinanziert.
Außerdem wüsste ich nicht wie man aus meinen Daten Geld gewinnen sollte. Sollen die darin rumschnüffeln und die gewonnen Daten an meinen Arbeitgeber weiterreichen? Das Argument zieht bei mir da irgendwie nicht.
Wer dennoch auf Nummer sicher gehen will kann natürlich auch Verschlüsselte Daten dort ablegen. Letztendlich würde ich aber wirklich enorm sensible Daten generell nicht irgendwo im Internet ablegen.
Am Ende weiß ich aber dennoch nicht was ein Unternehmen wie Dropbox von meinen Binären Daten haben sollte.
Wer hatte vor einigen Jahren denn gedacht, dass mit Adressen Geld zu verdienen ist;-)
Sicherlich ist es weit hergeholt, dass nun jede veröffentlichte Datei irgendwo weitergereicht werden kann und/oder wird.
_Wie du auf die Weitergabe von Daten an deinen Arbeitgeber kommst, kann ich nicht nachvollziehen. _
Aber egal: Eine gesunde Dosis Skepsis ist nicht verkehrt.
(Einige) Internetnutzer kommen auf die seltsamsten Ideen, wie mein Kommentar zeigt;-)



















um: 20:18 Uhr
Schon nach deinem Tweet hatte ich mir die Dropbox angesehen und heute morgen auf der Arbeit wurde noch über diese Online-Festplatten diskutiert.
Weil es wirklich sehr unkompliziert und praktisch ist, habe ich dir mal 250MB Bonus spendiert :)